DirektmarketingErfolgreiches Direktmarketing für Dein Networkmarketing. Erzeuge Interesse und verwechsle hierbei nicht „geheimnisvoll/ interessant“ mit „vage/ unbestimmt“. Bringe den Hauptnutzen und Dein Alleinstellungsmerkmal rüber und erzeuge eine Begehrlichkeit, indem Du Details noch offen lässt.

In einem anderen Blogbeitrag habe ich bereits ausgeführt, dass es bei erfolgreicher Werbung für Dein Network vor allem um eines geht: Dass Du Werbemittel erstellst, die zu einer bestimmten Aktion animieren und Dir Geld bringen. Hierfür musst Du a) Dein Denken über Werbung verändern und b) das sogenannte Direktmarketing für Dich nutzen. Hier nochmals die wichtigste Zusammenfassung und zugleich der größte Fehler, den die meisten Networker bei Anzeigen oder anderen Werbemitteln machen. 

Viele Netwoker kreieren mit ihrer Werbung etwas, um ganz offensichtlich NICHT zu verkaufen. Denn anstatt einen sofortigen Kauf (oder eine andere Aktion) zu provozieren, lassen sie die Menschen bei ihrer Werbung einfach weiterziehen. Sie stellen es ihnen quasi frei, wiederzukommen, wann und wenn es ihnen beliebt. Dies wird jedoch in den seltensten Fällen passieren! Die Leute – also Deine potentiellen Kunden und Geschäftspartner – bleiben vielmehr untätig. Und zwar so lange, bis jemand Anderer kommt, der ihnen aktiv etwas verkauft oder sie ins Geschäft holt.

Den Menschen also Broschüren, Anzeigen oder Ähnliches zu geben, ist immer dann ein massiver Fehler, wenn darin Folgendes kommuniziert wird: „Lieber Kunde, ich bin mir nicht sicher, wie ich Dich gewinnen kann. Aber ich gebe Dir das hier einfach mal. Und hoffe, dass Du  irgendwann bei mir kaufst oder bei mir einsteigst.“

Wenn Deine Marketingmaterialien so aufgebaut sind, solltest Du sie sofort verbrennen! Und die Sache stattdessen wie folgt angehen. Denn wie Du Werbemittel und Texte erstellst, die wirklich verkaufen und echte Erfolge bringen, zeige ich Dir jetzt. 

Direktmarketing für Dein Networkmarketing

Bei der ganzen Sache geht es definitiv nicht darum, besonders aufwändige oder ausgefallene Dinge zu entwerfen. Vielmehr sind letztlich nur ein paar wenige Dinge zu beachten – und das kannst Du auch! So zeichnet sich eine gute und richtige Direktmarketing-Anzeige durch folgende Elemente aus:

  • Eine prägnante Headline (Überschrift) erzeugt Interesse
  • Die Anzeige löst Verlangen aus
  • Sie enthält ein Angebot
  • Sie nennt eine Deadline oder ein Ablaufdatum

Direktmarketing – Die Headline entscheidet alles

Der wichtigste Bestandteil eines jeden Marketingtextes ist die Überschrift. Denn hier entscheidet sich für den Leser und für Dich in Bruchteilen von Sekunden, ob er weiterliest oder nicht. Ob also sein näheres Interesse geweckt wird oder nicht. Vergleiche hierzu folgende beide Überschriften:

„Wie Sie mehr Geld verdienen!“

„Wie Sie innerhalb der nächsten 6 Monate Ihr Einkommen verdoppeln – mit Garantie!“

Welchen Artikel, welche Anzeige würdest Du weiterlesen und beachten? Mit Sicherheit den zweiten! Dessen Überschrift weckt nämlich viel mehr Neugier und Interesse. Denn unter „Einkommen verdoppeln“ kann man sich einfach mehr vorstellen als unter der vagen Bezeichnung „mehr Geld“. Jeder hat dabei sofort ein plastisches Bild vor Augen, mit dem man die Interessenten viel mehr antriggert. Zudem sind ein konkreter, überschaubarer Zeitraum genannt, und eine Garantie!

Wenn Deine Überschrift also zu allgemein, zu vage und deswegen nicht attraktiv genug ist, wird niemand den Rest des Textes lesen! Nur ein starkes Argument wie ein wirklich tolles Angebot oder Dein Alleinstellungsmerkmal werden ihn veranlassen, den Textes komplett zu lesen und dann zu handeln. Eine gute und starke Überschrift tut hierfür exakt drei Dinge. Sie

  • spricht die richtige Zielgruppe richtig an;
  • bietet einen konkreten Nutzen;
  • und erzeugt genug Interesse, damit man weiterliest.

Lass uns im Folgenden jeden einzelnen Baustein ansehen.

Sie spricht die richtige Zielgruppe richtig an

Deine Zielgruppe muss merken, dass der Text und das Angebot exakt und speziell für sie ist. Spreche die Zielgruppe hierfür am besten direkt an durch Formulierungen wie „Unternehmer aufgepasst!“ oder „Was alle kinderlosen Frauen über vierzig wissen müssen“. Natürlich geht es auch subtiler: „So machen Sie Ihren Porsche zum Rennwagen“ oder „Helfen Sie Ihren Kindern dabei …“

Sie bietet einen konkreten Nutzen

Stelle Dir aus Kundensicht immer die Frage „Was ist für mich drin?“. „Was ist mein Nutzen?“. Denn das ist das Einzige, was sich auch Dein Kunde fragt und ihn interessiert. Halte den Fokus also stets auf den Nutzen für den Leser gerichtet.

Sie erzeugt Interesse für mehr Information

Erzeuge konkretes Interesse und verwechsle hierbei nicht „geheimnisvoll/ interessant“ mit „vage/ unbestimmt“. Bringe vielmehr den Hauptnutzen rüber und erzeuge eine Begehrlichkeit, indem Du die Details noch offen lässt. Damit Du ein Feeling dafür bekommst, vergleiche am besten noch einmal die zwei folgenden Überschriftenpaare.

„Flirtkurse für Männer“

„Männer aufgepasst: So bekommst du jede Frau ins Bett – garantiert!“

Was, denkst Du, funktioniert besser?

„Nebenberuflich im Vertrieb Geld verdienen“

„So verdienen Sie 1000 Euro extra pro Monat, indem Sie sich mit 3 Menschen treffen!“

Einige Anregungen für Überschriften, die immer funktionieren

„8 Gründe, warum Sie heute bei mir anrufen sollten …“

„5 Gründe, warum Sie heute noch einen Termin mit mir vereinbaren sollten…“

„Darum schenken wir Ihnen eine Stunde für eine Erstberatung …“

„Darum sollten Sie heute noch bei mir anrufen …“

„So hilft Ihnen mein Nebenjobkonzept, das Maximum aus Ihrem Geschäft herauszuholen …“

„So können Sie endlich weniger arbeiten und mehr verdienen …“

„Jetzt zeigen wir Ihnen, was XY auch für Sie bedeuten kann …“

„Jetzt im exklusiven Vorverkauf: Die neue XY Produktlinie ...“

Mit diesen Anfangsworten „8 oder 5 Gründe“, „Darum“, „So“ und „Jetzt“ kannst Du eigentlich immer eine gute Überschrift erstellen. Nimm Dir dabei Deinen Hauptnutzen vor und baue darum herum die Überschrift.

Verlangen und Angebot – in wenigen Schritten zum perfekten Verkaufstext

Wenn man anfängt, sich intensiv mit dem Thema Texte zu beschäftigen, dann sieht man oft den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Stelle Dir in solchen Situationen am besten immer folgende Fragen:

  • Was würde ich als Kunde lesen?
  • Was würde mich interessieren?
  • Welches Angebot würde bei mir dazu führen, dass ich z.B. den Telefonhörer in die Hand nehme und kaufe?

Bevor Du dann etwas zu Papier bringst, musst Du Dir darüber klar werden, wofür der Text gut sein und was er bewirken soll. Davon abhängig sind nämlich sowohl die Länge als auch der Aufbau des Textes. Wenn Du einen Text für Deine Website verfassen willst, der Kunden informiert und dazu anregen soll, sich in Deinen Newsletter einzutragen, wird dieser wesentlich länger sein als eine Anzeige in einer Tageszeitung oder im Internet bei Facebook oder Google Adwords.

Aber auch bei längeren Texten für eine Broschüre oder einen Flyer besteht der Sinn nicht darin, irgendetwas zu schreiben und Informationen bereitzustellen, die nichts mit dem Angebot zu tun haben. Vielmehr muss ein klares Ziel verfolgt werden, das Du keinen Moment aus den Augen verlieren darfst. Stelle also eine Liste zusammen mit allen relevanten Daten, Deiner Zielgruppe, den Fakten, die Du kommunizieren willst, und dem Angebot, das Du machen möchtest.

Gehe das locker an. Doch versuche nicht, den Text zu verfassen, bevor Du eines nicht berücksichtigt und klar herausgearbeitet hast:

Direktmarketing und die Wichtigkeit von Deinem Alleinstellungsmerkmal (USP)

Denn Dein Alleinstellungsmerkmal, auch USP (unique selling proposition oder unique selling point) genannt, ist ein ganz entscheidender Baustein für Deinen Erfolg. Wenn Du Dich – auch und vor allem in Deinen Texten, Anzeigen, Flyern etc. –  nicht von der Konkurrenz abhebst, dann bist und bleibst Du nur „irgendein“ Anbieter unter vielen.

Aber das willst Du garantiert nicht sein! Vielmehr und stattdessen willst Du DER Anbieter sein, der exakt DIE Lösung für seine Zielgruppe bereithält. Und genau das musst Du klar und deutlich rüberbringen. Damit machst Du Dich zugleich unabhängig vom Preiskampf und kannst Dich voll auf Dein Alleinstellungsmerkmal konzentrieren – und Deine Interessenten mit diesem überzeugen!

Hier findest Du ein paar Beispiele, was Dein USP für Dein Direktmarketing sein könnte:

  • Du bietest ein qualitativ hochwertigeres Produkt / einen hochwertigeren Kundenservice als Deine Konkurrenz und kannst dies anschaulich vermitteln (beispielsweise bietest Du ein TÜV-zertifiziertes Produkt in einer Branche, in der diese Zertifizierung unüblich ist).
  • Du bietest eine risikofreie, hochwertige und bewährte Strategie, mit der sich Interessenten ein Nebeneinkommen von 400 Euro innerhalb von maximal vier Wochen aufbauen können. (Z. B. erstattest Du den Preis für das Einsteigerpaket zurück, wenn Dein Partner alle notwendigen Aufgaben erledigt, dieses Einkommen aber trotzdem nicht erreicht).

Oft gibt Dir Deine Firma auch ein tolles Alleinstellungsmerkmal an die Hand, das Du perfekt für Dich nutzen kannst. Wenn Du Dein Alleinstellungsmerkmal gefunden hast, dann halte es schriftlich fest. Das ist wichtig, um es anschließend an Deine (potentiellen) Kunden und (potentiellen) Mitarbeiter kommunizieren zu können.

Das war der erste Schritt, und nun geht es zum nächsten.

Schreibe zehn Gründe auf, warum ein Kunde bei Dir kaufen sollte!

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Wenn Dir mindestens sieben eingefallen sind, dann darfst Du weitermachen. Wenn nicht, schau Dir Dein Geschäft noch einmal genauer an und finde mehr Gründe. Wer sieben oder mehr gefunden hat, weiß mehr über sein Geschäft und seinen Markt als 95 Prozent aller Mitbewerber.

Sobald Du dann Deine zehn Punkte zusammen hast, ist es an der Zeit, sie zu ordnen und die wichtigsten herauszupicken. Denn die sind für den aktuellen Text relevant, der jetzt verfasst werden soll. Fange dabei ganz unbedarft an und schreibe einfach drauflos. Und erstelle mehrere Versionen mit verschiedenen Überschriften und in verschiedenen Längen!

Abschließende Tipps zum Direktmarketing und Nutzenvorteil

Wenn Du einen längeren Text verfassen willst, für eine Broschüre etwa, dann darf das kein ganzer Block sein. Er sollte vielmehr durch mehrere Unterüberschriften aufgeteilt werden. Achte hierbei aber unbedingt auf Folgendes. Nicht nur die Hauptüberschrift muss auffallen und Lust auf mehr machen. Auch die kleineren Zwischenüberschriften im Text sind nicht nur zur Gliederung da; sie dienen mindestens ebenso dazu, durch das Hervorheben von neuen Gesichtspunkten oder Nutzenargumenten das Interesse des Lesers weiter zu befeuern!

Nimm Dir also immer Deinen Hauptnutzen vor und baue darum auch die Zwischenüberschriften. Und denke dabei immer an das Ding mit dem „Produkt vs. Lösung“: Die Menschen wollen nie ein Produkt, sondern immer nur eine Lösung. Sie kaufen also keinen Haarschnitt oder Föhn – sie kaufen gutes Aussehen.

Hierbei kannst Du natürlich noch tiefer in die Materie eintauchen und ganz genau analysieren, welche Bedürfnisse beispielsweise hinter einem Haarschnitt stecken. Die Menschen wollen damit so gut aussehen wie möglich, um von anderen akzeptiert zu werden. Akzeptiert werden wollen sie, um sich gut zu fühlen. Und sich gut zu fühlen bewirkt eine Steigerung des eigenen Selbstwertes, der einer der menschlichen Grundbedürfnisse ist. All das kannst Du dann super in eine Story emotionale verpacken und den Nutzen und Dein Alleinstellungsmerkmal immer wieder neu kommunizieren und betonen. 

Du verkaufst also im Text – und auch im wirklichen Leben – viel mehr als nur ein Produkt!

Das musst Du unbedingt im Hinterkopf behalten. Denn wenn Du bei Deinem Direktmarketing die Menschen im Unklaren darüber lässt, welche vielen Vorteile es bietet, bei Dir zu kaufen, dann warten sie. Oder gehen zur Konkurrenz. Alles in allem geht es also darum zu verstehen, was der Kunde will, und ihm genau das dann bei Deinem Direktmarketing zu geben. Vermittel ihm das Gefühl, genau das zu bekommen, was er sich wünscht! Und dass er nur gewinnen kann, wenn er bei Dir Kunde wird oder als Partner einsteigt.

Viel Erfolg mit Deinen neuen Erkenntnissen wünscht Dir wie immer

Dein REKRU-TIER