BieterWerde endlich vom MLM-Bittsteller zum MLM BIETER! Das ist keine nette Bitte, sondern eine ganz klare Aufforderung an Dich. Bittsteller gibt es im Network Marketing leider viel zu viele. Und das schadet nicht nur dem einzelnen Networker, sondern letztlich der gesamten Branche und dem gesamten Geschäftsmodell des Multi-Level-Marketing.

Oder willst Du Dich weiter abspeisen lassen mit Sätzen wie diesen und weiterhin hoffen, dass es sich Dein Interessent oder Deine Interessentin doch noch überlegt und sich bei Dir meldet?

„Ich würd mich dann noch mal melden, wenn’s für mich interessant wäre.“

„Ah, okay … ich weiß nicht so recht, ob das was für mich ist!“

„Ich muss mal sehen, ob ich da Zeit habe.“

„Ich würde das gerne erst mal mit meiner Familie besprechen…“

Und so weiter, und so weiter … Blah blah bläh

Ich denke, auch Du kannst diese Sätze und Floskeln neuer Interessenten nicht mehr hören!

Bist Du bereit, ein für alle Mal Schluss damit zu machen?

Dann lasse uns loslegen und etwas gegen diese mega nervigen Hinhalte-Aussagen tun!

 

Werde vom Bittsteller zum BIETER !

Stell Dir vor, Du wärst der erfolgreichste Networker Europas, hättest mehrere Hunderttausend Partner, etliche Millionen auf dem Konto und wärst einfach nur „durch“.

Wie viele Interessenten würden dann zu Dir einen der oben zitierten Sätze sagen? NIEMAND!

Es wäre sogar anders herum. Ich kenne einige der erfolgreichsten Networker in diesem Land persönlich, und viele berichten mir, dass sie gar keine neuen Partner mehr wollen und bei Anfragen den Kontakt lieber an ihre Downline weiterreichen.

Aber warum ist das so?

Warum lehnt auf der einen Seite jemand einen willigen Interessenten ab, und auf der anderen Seite müht sich der „kleine Networker“ mehr oder weniger erfolgreich ab, überhaupt jemanden auf die Geschäftspräsentation zu bringen?

Ganz einfach: Es ist der STATUS.

„Status“ hat hierbei nicht unbedingt etwas mit Vermögen und Einfluss zu tun.

Viele Krankenhausärzte genießen ein hohes Ansehen, obwohl sie, heruntergerechnet auf ihre Wochenarbeitszeit, nicht mehr verdienen als eine Verkäuferin. Und doch bewundert Jeder diese „Halbgötter in Weiß“, was ihnen einen hohen gesellschaftlichen Status verschafft.

Aber wenn es nicht das Geld ist, was ist es dann?

„Status“ kommt aus einer inneren Einstellung im Zusammenspiel mit Glaubwürdigkeit!

Dein Bewusstsein von den Chancen, die Du Interessenten bieten kannst, kombiniert mit der Glaubwürdigkeit, die Du ausstrahlst, entscheidet darüber, wie hoch Dein Status in der Wahrnehmung der anderen Menschen ist.

Das erhöht Deinen Status: Du bietest Chancen

Eine Frage an dieser Stelle: Bist Du Dir eigentlich im Klaren darüber, welch grandiose Chance NetworkMarketing den Menschen bietet? Welchen Chanchen DU bietest??

Sieh Dir doch nur einmal an, welches Leben man führen kann, wenn man es an die Spitze des Marketingplans geschafft hat und vergleiche das einmal mit den Chancen, die „Otto Normalverbraucher“ in seinem Leben hat:

• Das Durchschnittseinkommen in Deutschland reicht für Viele gerade einmal zum Leben.

• Die Rente mit 67 ist so gut wie sicher (wenn auch nicht deren Höhe).

• Dass jemand Schulden hat, ist keine Seltenheit.

• Kaum einer kann vernünftig fürs Alter vorsorgen.

• Viele machen neben ihrem Acht-Stunden-Job jeden Tag auch noch eine ganze Reihe Überstunden.

• Mobbing ist in Firmen an der Tagesordnung.

• Die „guten“ Jobs werden meist innerhalb einer eingeschworenen Gemeinschaft verteilt.

• Die Arbeitsplätze sind nicht mehr so sicher wie früher.

• Viele Arbeitnehmer gehen krank zur Arbeit, weil sie Angst vor Jobverlust haben.

Und so weiter, und so fort … (Gerne kannst Du Dir hierzu auch das Video „7 Gründe gegen ein Angestellten-Dasein“ auf unserem REKRU-TIER Youtube-Kanal ansehen. HIER geht es zu dem Video.)

 

Alles in allem: Es reicht!

Diese Liste könnte ich über Seiten weiterführen. Ich will mich hier aber nicht in gesellschaftskritischen Abhandlungen verlieren, sondern Deinen Blick dafür schärfen, was „da draußen“ passiert und was den meisten blüht, wenn sie sich nicht nach Alternativen umsehen.

Network-Marketing dagegen bietet eine Reihe von Vorteilen und Chancen:

• Der Arbeitende kann die Höhe seines Einkommens selbst bestimmen.

• Die Bezahlung ist von der Leistung des Einzelnen abhängig und hat nichts mit „Hochschlafen“ oder „Arschkriechen“ zu tun.

• Man hat Aussicht auf ein sicheres passives Einkommen.

• Die Zeiteinteilung ist frei.

• Man kann den Job zusammen mit Menschen machen, die man mag.

• Jeder profitiert davon, wenn er den anderen bei der Erreichung seiner Ziele unterstützt.

• Durch eine größere Downline entsteht große Sicherheit im Einkommen.

  • Man kann sich finanzielle Freiheit erarbeiten – unabhängig davon, was sie für einen persönlich bedeutet. Das kann ein Millionenvermögen oder auch nur Schuldenfreiheit sein.

Merkst Du etwas? Siehst Du den krassen Kontrast?

Du bietest den wahrscheinlich besten Job der Welt an, der einem alle Möglichkeiten gibt, von denen man normalerweise nicht zu träumen wagt –

– und dann kommt jemand mit dem Satz: „Ich würd mir das noch mal überlegen!“

WAS überlegen??? Ob Du Dein kleines Scheiß-Dasein als Lohnsklave aufgeben willst, für ein paar Jahre Deine Arschbacken zusammenkneifst und dann das Leben führst, das Du sonst nur aus dem Fernsehen kennst?

Verzeih mir, wenn ich das so drastisch ausdrücke, aber eigentlich ist es so!

… Allein wenn man denkt, wie aufwändig es ist, heute einen anständigen Job zu bekommen: Nach vielen hochprofessionell und teuer erstellten Bewerbungen wirst Du im Einstellungsgespräch auf Herz und Nieren geprüft, wirst wie eine Zitrone ausgequetscht, um dann in einem sogenannten „Assessment-Center“ zu zeigen, dass Du Dich vor einer Gruppe präsentieren kannst und genug Ellbogen hast, um schon am Anfang der Kariere die Konkurrenz aus dem Weg zu räumen.

Nach drei weiteren Personalgesprächen am Rande der Schamgrenze und zwei weiteren Assessment-Centern, in denen Du das Beste aus Dir herausholst, schaffst Du es vielleicht, Dir einen Job in einer der Firmen zu sichern.

Und dafür kriegst Du, sagen wir, gerade einmal 1200 Euro netto. Tolle Perspektive!!

Und was ist im Network-Marketing?

Da kommt ein alter Schulfreund oder Bekannter daher und sagt ganz beiläufig: „Ach ja, ich bin da jetzt bei XY Network, das ist der absolute Traumjob, und da kannst Du innerhalb des ersten Jahres so weit aufsteigen, dass Du locker 10 000 Euro und mehr verdienst. Und das alles bei komplett freier Zeiteinteilung. Und jeder kann mitmachen.“

Da stellen sich bei unserem 1200-Euro-Lohnsklaven die Nackenhaare auf, und sämtliche Alarmglocken gehen an. DAS KANN NICHT SEIN! DA IST WAS FAUL!

Ist es nur nicht! Aber das weiß er ja im ersten Moment nicht.

Genau hier kommt der Status ins Spiel. Du musst es schaffen, Deinen Status so zu kommunizieren, dass der andere merkt: Du veranstalten hier kein Ringelpietz-Spielchen und keinen Kindergeburtstag, sondern es geht ums Geschäft!

 

Nutze Dein Wissen, wie es „da draußen“ aussieht und setze Dich in die Position des Stärkeren, des BIETERS anstatt eines BITTSTELLERS. Das erhöht Deinen Status: Du zeigst Stärke.

Der Bittsteller sagt:

„Ach komm, das ist voll toll, mach da mal mit! Da kannst Du mit wenig Arbeit viel Geld verdienen und Dir Deine Zeit frei einteilen. Und jeder kann mitmachen. Hast Du Lust?

Der Bieter sagt:

„Weißt du, ich bin da jetzt dabei und total begeistert. Die Möglichkeiten sind, wenn man sich echt reinkniet, wirklich fantastisch. Aber leider nehmen wir nicht jeden, und wir arbeiten auch nur mit denjenigen zusammen, die wirklich wollen und die schon ein stabiles, sicheres Einkommen vorweisen können.“

Was, denkst Du, kommt besser an?

Wieso sollte es den besten Job der Welt geschenkt geben? Wieso kann man ohne Vorqualifikation einsteigen, und wieso darf jeder mitmachen, wenn es so toll ist?

Wenn Du so argumentieren, dann steigt niemand bei Dir ein! Zeige stattdessen Deine Stärke, Deinen Status, und erläutere die Möglichkeiten, die sich bieten. Aber erwähne auch, dass nicht jeder geeignet ist, dass Du Einsatzbereitschaft erwartest und Du nur mit Menschen zusammenarbeitest, die nicht nach dem letzten Strohhalm greifen.

Erhöhe Deine Standards!

Du brauchst niemanden, der einfach „Ja“ sagt und dann wie ein toter Fisch in Deiner Downline hängt, bis er wegen Inaktivität vom System gelöscht wird. Wir wollen nicht einfach irgendwelche x-beliebigen Vertriebspartner! Wir wollen AKTIVE Vertriebspartner, die GAS GEBEN!

Lege also von Anfang an die Regeln fest, mache klar, dass es den besten Job der Welt nicht umsonst gibt und dass auf den, der es schaffen will, erst einmal Hürden warten, die es zu überwinden gilt.

Gehe sogar noch einen Schritt weiter!

Zeige den Menschen einen Teil von all dem Großartigen, das Du anzubieten hast … und nehme es ihnen dann wieder weg!

Warum? Weil der Mensch darauf gepolt ist, immer das zu wollen, was er nicht bekommen kann!

Du willst ein Beispiel? Hier ist es! Frage einfach einmal Deinen Friseur, was die Menschen ihm über ihre Haare erzählen. Er wird Dir Folgendes sagen: „Der Kunde mit glatten Haaren hätte gerne eine Naturwelle oder Locken, der mit Naturwelle hätte gerne ganz glatte Haare oder echte Locken, und der mit Locken hätte viel lieber ganz glatte Haare oder nur eine Naturwelle.“ Wünsche, von denen der Friseur ja auch profitiert!

Und genauso funktioniert das auch für Dein Geschäft. Dein Gesprächspartner hat einen normalen Job, und Du hast den „Überjob“ anzubieten. Zeige ihm, was für ihn drin sein könnte, und wenn er danach greift und sich alles genauer ansehen möchte, setzt Du Dich auf den Sessel des großen Chefs und nimmst ihm die Möglichkeit wieder weg:

„Hmm, ich glaube nicht, dass Du der Typ dafür bist. Da sind ziemlich viele Fähigkeiten gefragt …“

– und, ZACK, hast Du den Spieß umgedreht. Anstatt als Bittsteller aufzutreten, hast Du die Position des Bieters bezogen und kannst aus einer starken Stellung heraus agieren, anstatt den Menschen hinterherlaufen zu müssen.

Das erhöht Deinen Status: Du sind glaubwürdig!

 

Ein paar Worte zum Thema „Glaubwürdigkeit“

Ich habe ja zuvor geschrieben, dass Status eine Kombination aus Deiner inneren Einstellung im Zusammenspiel mit Glaubwürdigkeit ist. Die innere Einstellung erhältst Du dadurch, dass Du Dir jeden Tag erneut selbst klarmachst, wie die Realität da draußen aussieht und was Dein Geschäft für die Menschen tun kann.

Glaubwürdigkeit geht noch einen Schritt weiter. Nämlich dass nicht nur DU das glaubst, sondern auch Dein Gegenüber. Verstehst Du, was ich meine? Dein Gegenüber soll die gleiche Meinung über Dein Geschäft bekommen wie Du.

Aber wie funktioniert es, dass Du diese Glaubwürdigkeit vermittelst?

Ein möglicher Weg: Du schaffst Dir Äußerlichkeiten, die Erfolg ausstrahlen. Dieser Weg erfordert keine besondere Anstrengung, aber er kostet sehr viel Geld und hat schon viele Networker in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten gebracht. Die Formel ist einfach: Kaufe Dir einen Sportwagen für 200 000 Euro, eine Villa für 1,5 Millionen, einen begehbaren Kleiderschrank voller Designerklamotten, und gebe dann noch einmal 40 000 Euro für eine Rolex aus. Und wenn Du all diese Luxusgegenstände hast, dann glaubt man Dir im Sponsorgespräch auch, dass Du erfolgreich bist.

Wenn Du das Geld im Moment auf der Bank liegen hast, dann kannst Du so ganz einfach Glaubwürdigkeit in Bezug auf „Erfolg“ und „finanzielle Freiheit“ aufbauen. Doch die meisten von uns sind im Network, weil sie sich einen solchen Lebensstil (noch!) nicht leisten können.

Bevor Du also jetzt losläufst und Deinen Banker um einen Kredit anpumpst, lass mich zeigen, wie Du Glaubwürdigkeit ausstrahlst, ohne dass Du sich dafür in finanzielle Schwierigkeiten stürzen musst.

 

Werde zum Experten!

Glaubst Du Deinem Arzt, wenn er Dir etwas über Deine Gesundheit sagt? Glaubst Du einem Geschichtsprofessor, wenn dieser Dir etwas über Geschichte erzählt?

Natürlich tust Du das! Und warum? Weil dieser Mensch ein Experte darin ist, was er tut. Weil er die Ausbildung und den Titel hat, die ihn als Experten auszeichnen.

Aber was ist der“ Titel“ in Deinem Network-Marketing?

Der „Titel“ und die Glaubwürdigkeit sind WISSEN!

• Weißt Du alles über Deinen Bonusplan und kannst Du alle Fragen versiert beantworten?

• Kennst Du Dein Produkt in- und auswendig?

• Kennst Du Deinen Markt, die Konkurrenz und Deine Firma wie die Westentasche?

• Bist Du professionell auf alle Fragen und Einwände vorbereitet?

• Hast Du einen „Plan“ für den Erfolg Deiner Partner?

• Kannst Du die Partner in allen Bereichen unterstützen?

Nein? Dann wird Dich Dein Gegenüber auch nicht als Experten wahrnehmen.

Wissen und dessen Anwendung sind DIE Glaubwürdigkeitsindikatoren, die in der Branche zählen. Die neuen Partner sind unsicher und suchen nach einem Menschen, der sie an die Hand nimmt und der genau weiß, was er da tut.

Lerne deshalb alles, was es über diese Branche und über Dein Geschäft zu wissen gibt, lese Bücher und besuche so viele Seminare, wie Du nur kannst.

Der Aufwand für den Einstieg ins MLM ist im Vergleich zu einer „normalen“ Unternehmensgründung regelrecht lachhaft. Sogar für einen Imbisswagen musst Du mindestens 30 000 Euro investieren. Nur denken die meisten, dass mit dem Einstieg ins Network-Marketing alle nötigen Investitionen in eine erfolgreiche Zukunft schon getätigt wären. Doch weit gefehlt!

Wie jeder andere Unternehmer musst auch Du investieren und Risiken eingehen, um voranzukommen. Aber Gott sei Dank nicht in den Dimensionen, wie das bei normalen Unternehmen der Fall ist. Lege einfach zu Hause eine Spardose oder ein separates Konto für Deine Fortbildung und Entwicklung an. Gebe das Geld, das dort liegt, ausschließlich für solche Zwecke aus. Dass Du bereit bist, Dich weiterzubilden und zu lernen, zeigst Du ja bereits dadurch, dass Du diesen Beitrag liest.

Aber auch hier gilt:

Wissen ist Macht. Nicht angewandtes Wissen ist Ohnmacht.

Werde zum starken, konsequenten Leader, dem die Menschen vertrauensvoll folgen. Denn Menschen wollen geführt und betreut werden, sie brauchen klare Handlungsanweisungen und ab und zu auch eine starke Schulter zum Ausweinen.

So erhältst Du einen Status, der die Menschen förmlich anzieht und der dafür sorgt, dass Du Deine Ziele erreichst.

 

4 wertvolle Tipps für Deinen BIETER-Status

Tipp 1: Keine Konfrontation

Viele wissen nicht, wie sie auf Argumente wie „Ich weiß noch nicht, ob ich da Zeit habe“ reagieren sollen. Häufig begegnen sie dann dem Gegenüber als Bittsteller: „Jaja, überleg Dir das noch mal gut, ich bin immer erreichbar.“

Oder sie gehen sofort auf Konfrontationskurs und fordern: „Ich will eine Entscheidung JETZT! JA oder NEIN!“

Beides ist in den wenigsten Fällen von Erfolg gekrönt, weil sich der Betreffende entweder nie mehr meldet oder sofort abspringt.

Als echter Bieter könnst Du folgendermaßen auf eine solche Aussage reagieren:

„Okay … wie meinst Du das jetzt?“ (Verständnislosigkeit.) „Sagst Du zu Deinem Chef auch, Du musst mal kucken, ob Du morgen um acht in der Arbeit erscheinst?“ (Lachen.) „Also, kannst Du Dir den Termin freihalten?“ (Sehr bestimmt.)

Diese Sätze spielen mit den Gefühlen des Gesprächspartners und drehen den Spieß um.

Im ersten Teil zeigst Du ihm nur Deine Verständnislosigkeit und machst ihm damit klar, wie unüblich und unpassend seine Aussage ist. Dann nimmst Du durch den frechen Spruch den Druck heraus, indem Du ihm vor Augen führst, wie dumm seine Reaktion eigentlich war. Und schließlich trittst Du als Bieter auf und wiederholst Dein Anliegen.

Der Grundsatz dahinter ist der, dass Du keinen direkten, schwachen Weg zu Deinem Ziel wählst, sondern einen Zwischenschritt gehst, um Deinen Gesprächspartner wieder in die schwache Position zu bringen und Deinen Status zu wahren. Dadurch behältst Du immer die Oberhand und hast die Kontrolle über das Gespräch.

Merke Dir die Hauptargumente, die Dir immer wieder begegnen und notiere Dir Deine eigene, perfekte Bieterargumentation dazu.

 

Tipp 2: Die Regel der „drei mal“

Die Regel der „drei mal“ ist einfach erklärt: Nimm maximal drei mal Kontakt zu einem potenziellen Partner auf und sprich mit ihm über Dein Geschäft. Entweder er „zündet“ in diesen drei Gesprächen, oder er hat kein Interesse.

Jemanden drei mal zu kontaktieren, ist das Maximum, will man keine „verbrannte Erde“ hinterlassen und den Kontakt weiterhin behalten, um langfristiges Kontaktmanagement zu betreiben, wie in unserem Buch „Dich krieg ich auch noch!“ beschrieben.

Denn wenn Du jemanden drei mal anrufst und er oder sie ist immer noch nicht begeistert, dann wird auch nach dem fünften oder zehnten Anruf nichts passieren. Und Interessenten zu kontaktieren, kostet Zeit. Wenn Du pro Anruf inklusive Small-Talk, Deinem Businessvorschlag und dem weiteren Gespräch 20 Minuten einrechnst, sind wir bei drei Telefonaten bereits bei einer vollen Stunde Ihrer Zeit.

Anstatt noch mehr Aufwand in diese einzelne Person zu stecken, investierst Du Deine Zeit lieber in die Suche nach einem geeigneteren Interessenten, der schon von Anfang an Neigung zeigt, „anzubeißen“.

Die Regel der „drei mal“ gilt auch bei Personen, die Du anrufst und die nicht ans Telefon gehen.

Rufe am besten einmal an, dann bei Nichtannahme gleich am nächsten Tag wieder. Hebt der Angerufene auch am zweiten Tag nicht ab, dann legst Du die Telefonnummer beiseite und rufst fünf bis sieben Tage später noch einmal an. Wenn Du auch dann niemanden erreichst, pflegst Du die Nummer in Dein Kontaktmanagement ein und lässt einige Monate vergehen.

So bewahrst Du Deinen Status und bleibst trotzdem am Interessenten dran. Denn wenn Du mehr als drei mal Kontakt aufnimmst, fühlt sich der andere belästigt und hat das Gefühl, Du hättest es nötig, ihm hinterherzurennen … was ziemlich genau das Gegenteil von einem Bieter-Status ist.

Wenn Du auf einer Mailbox landest oder ein Anrufbeantworter eingeschaltet ist, dann spreche auch drauf. Bleibe höflich, aber bestimmt, und übernehme Du die Führung. Sei DU der aktive Part und warte Du nicht ab, bis der Interessent bei Dir zurückruft.

So wäre es falsch:

„Hallo, Herr / Frau XY, hier spricht Maier! Ich wollte nur mal anrufen und fragen, ob Sie da noch an der Geschäftsidee interessiert sind. Rufen Sie mich bitte zurück!“

Und so machst Du es richtig:

„Hallo, Herr / Frau XY, hier spricht Maier! Ich rufe wegen der geschäftlichen Zusammenarbeit an, kann Sie aber leider nicht erreichen. Rufen Sie mich bitte zurück, damit wir das weitere Vorgehen besprechen können. Andernfalls melde ich mich noch einmal am Montag bei Ihnen. Bis dahin alles Gute!

Merkst Du den Unterschied? Während Du in der ersten Version Deinen Status in Frage stellst, bringst Du Dich in der zweiten Variante in die Bieterposition. Zudem gibst Du dem Gesprächspartner das Gefühl, Du würdest davon ausgehen, dass er sowieso Interesse an Deinem Geschäft hat: Du rufst „wegen der geschäftlichen Zusammenarbeit“ an und willst „das weitere Vorgehen besprechen“.

 

Tipp 3: Sei ein starker und überzeugter „Anführer“

„Na klar! Mach ich gerne! Aber dafür brauche ich erst einmal jemanden, den ich anführen kann!“, wirst Du jetzt vielleicht sagen.

Aber egal wie groß Deine Gruppe schon ist (oder wie klein noch) – derjenige, der immer da ist und am meisten Führung braucht, sind wir selbst. Denn wenn Du einen anderen (an)führen willst, dann stellt sich derjenige immer die Frage, warum er gerade DIR folgen soll.

Als Bieter sollst, ja musst Du Argumente an der Hand haben, wie Du das am besten nach außen kommunizierst. Doch das klappt nur, wenn auch die Kommunikation nach innen – also mit sich selbst – funktioniert!

Sorge also erst einmal für Klarheit bei Dir selbst. Klarheit über Deine Ziele, Deinen Weg, Deine Identität und Deine Persönlichkeit. Hinterfrage Deine Pläne, Ideen und Vorhaben und baue Dir daraus Deinen eigenen Lebensplan. Dieser Lebensplan muss so fest und konkret sein, dass ihn nichts mehr umstoßen kann. Nicht einmal eine ganze Horde anderer, die rufen: „Was machst Du denn da für einen Mist? Das kann doch nie funktionieren!“

Wenn Du für Dich selbst dieses Bewusstsein und diese Stärke entwickelt hast, dann stößt Dich nichts mehr um. Und genau dann werden Dir immer mehr Menschen auf Deinem Weg in ein besseres, reicheres Leben folgen.

Und dann werden die Menschen sagen: „Das ist (hier setzt Du jetzt bitte Deinen Namen ein!), das ist unser Anführer.“

 

Tipp 4: Sei kein Nestbeschmutzer

Die Network-Marketing-Branche ist leider eine förmlich von Neid zerfressene Branche. Das ist extrem schade, aber wohl von uns nicht zu ändern.

Wenn Du mir nicht glaubst, dann besuche doch einfach mal für zehn Minuten die einschlägigen Foren, in denen sich die Mitglieder der deutschen MLM-Community treffen. Schon auf den ersten Seiten wirst Du feststellen, dass man hier einander nicht hilft, sondern sich gegenseitig am laufenden Band heruntermacht, beschimpft und mit dem Finger aufeinander zeigt, wie „schlimm und unseriös“ der andere wäre.

Mein dringender Rat: Halte Dich von so etwas fern! Was suchen diese Leute auf solchen Foren? Wollen sie andere abwerben? Schlechte Idee!

Abwerben, also bereits aktive Networker von einer anderen zu Deiner Firma herüberziehen zu wollen, bringt nichts. Ich sage Dir: Die Guten bekommst Du nicht, weil sie sowieso schon erfolgreich sind, und die Schlechten willst Du nicht, weil die auch bei Dir nicht erfolgreich sein werden.

Halte Dich also von diesen Foren fern und verbringe Deine Zeit lieber dort, wo Du Menschen findest, die noch nicht im Network sind und bei denen Du die Möglichkeit hast, sie auf Dein Geschäft anzusprechen … und dafür zu gewinnen.

Sei Du kein Nestbeschmutzer, der andere Firmen schlechtmacht oder in den Dreck zieht. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um das Ansehen der Branche Network-Marketing in einem positiven, professionellen Licht darstellen zu können. Und genau darum geht es mir.

Als echter Profi und Bieter hast Du so etwas gar nicht nötig. Und wenn Du schlecht über Mitbewerber sprichst, dann fällt das auf die gesamte Branche und damit auch wieder auf Dich zurück.

Verhalte Dich also professionell, sei positiv, vermeide Konfrontationen – und wenn Dir einer Deiner Partner von einem Konkurrenten erzählt, dann sei vorbereitet und lege Dir zuvor Deine Argumentation zurecht. So erhält Deine Meinung einen hohen Stellenwert, was Dir wieder Deinen Expertenstatus sichert. Und das bindet Deine Leute extrem stark und sorgt für ein gutes Klima in der Gruppe.

 

Zum Abschluss noch eine kleine Anmerkung:

Natürlich wirst Du jetzt nicht von einem Moment auf den anderen vom Bittsteller- auf den Bieterstatus umschalten können. Du wirst nicht über Nacht zum Experten und zum Network-Vollprofi. Niemand kann das.

Aber wenn Du die einfachen Grundregeln anwendest, die ich Dir hier an die Hand gegeben habe, und weiterhin auf Kurs bleibst, dann kommt der Rest von alleine. Denn Erfolg bringt automatisch auch Glaubwürdigkeit mit sich.

Stelle Dir doch nur einmal vor, was die Zweifler zu Dir sagen würden, wenn Du ihnen eine Abrechnung von 5000 Euro pro Monat vorlegen kannst? Es ist doch so, dass dann 80 Prozent dieser Menschen sagen würden: „Das kann doch nicht sein! Du musst mir zeigen, wie ich das auch schaffe!“

Und was würdest dann Du als Bieter sagen?

„Doch! Das ist so. Und es ist gar nicht mal so schwer. Aber wir nehmen nicht jeden, und ich weiß nicht, ob Du das Zeug und die Fähigkeiten dazu mitbringst. Aber vielleicht kann ich ein gutes Wort für Dich einlegen.“

Ab heute bist Du ein BIETER! Okay?

Allen Erfolg und auch allen Spaß dabei wünscht Dir

Dein REKRU-TIER

P.S.: Wir haben ein geniales Training „Wie Du vom Bittsteller zum Bieter wirst“. Die Plätze sind limitiert und ich kann nicht versprechen, ob noch welche verfügbar sind. Falls ja, dann solltest Du Deine Chance auf eine Teilnahme an dem Training unbedingt nutzen … sofern Du natürlich überhaupt Interesse hast, ein BIETER zu werden 🙂 Hier findest Du alle näheren Informationen ( HIER KLICKEN ). Und wenn eine Anmeldung noch möglich ist, dann nutze die Chance!