inaktive PartnerTäglicher Kontakt – Das Wundermittel gegen inaktive Partner

Hast auch Du inaktive Partner, die absolut nichts tun? Nie jemanden sponsern und das Geschäft nicht annähernd so ernst nehmen, wie sie sollten? Wenn ja, dann bist Du nicht alleine. Denn dieses Problem „inaktive Partner“ haben fast alle Networker. Aber warum ist das so? Und vor allem wie können wir das ändern?

Eigentlich ist die Sache ja ganz einfach: Du gewinnst einen neuen Partner. Und dieser erkennt die unglaubliche Chance, die sich ihm bietet; eine Chance, die ihm in absehbarer Zeit das Leben seiner Träume ermöglichen wird. Deshalb wäre es nur logisch, dass er vom ersten Moment an Vollgas gibt, um diesen Traum-Status so schnell wie möglich zu erreichen.

Das ist jedoch leider nur in der Theorie so. In der Praxis passiert meistens gar nichts von dem! Vielmehr hat man inaktive Partner vor sich. Doch was im ersten Moment so verwundert (und nervt), ist normal und verständlich. Denn wir alle stehen vor einer Hürde, die sich Alltag nennt. Und diese Hürde ist einer der entscheidenden Gründe, warum so Viele im Network als inaktive Partner scheitern.

Der Alltag – das Bermudadreieck und der Grund für inaktive Partner

Unser Alltag wird von unglaublich vielen Aufgaben bestimmt. Sie reichen von „die Kinder zur Schule bringen“ über „Zeitungsabo überweisen“ bis hin zu „mit Freunden treffen“. Meistens bleibt in der ganzen Hektik gar keine Zeit mehr für das, was wir eigentlich noch alles zu tun hätten. So arbeiten wir uns von Priorität zu Priorität und schieben unwichtigere und weniger dringliche Dinge vor uns her. In der Hoffnung, sie würden sich von selbst erledigen.

Genau das Gleiche passiert auch in Deinem Network!

Nach dem Einstieg ins Networksystem ist das Thema für die neuen Partner wirklich interessant. Denn sie erkennen die Möglichkeiten, die hinter der Sache stecken. Aber noch hat das in ihren Köpfen keine Priorität. Und so ist die Gefahr extrem groß, dass es in ihrem Alltag wieder untergeht.

Die neuen Partner denken zwar daran, dass es jetzt eigentlich an der Zeit wäre, sich auf den Weg in ein besseres Leben zu machen. Aber dann kommen der Elternabend oder Überstunden im Hauptjob dazwischen; sie müssen die Wohnung aufräumen, einen Urlaub planen und so weiter. Bis letztendlich vom ersten Feuer der Begeisterung nur noch ein kleiner Funke übrig bleibt. Und dieser reicht auf gar keinen Fall mehr dazu aus, um erfolgreich zu sein oder auch nur zu starten! Und so geht manche noch gar nicht richtig begonnene Networkerkarriere in den Anforderungen des Alltags wieder unter.

Was kann man dagegen tun?

Zunächst eine andere Frage: Erkennst Du Dich ganz oder teilweise in meiner Beschreibung wieder? Gibst DU Deinem Network im Alltag nicht auch oft nicht die Priorität, die es eigentlich haben sollte? Tust Du wirklich immer alles, was notwendig ist, damit Du DEINE geschäftlichen Ziele zu hundert Prozent erreichst? (Wenn nicht, dann weißt Du ja, wie es sich anfühlt, wenn man “eigentlich” will, es aber trotzdem nicht schafft … Weil „einfach zu viel dazwischenkommt“!)

Uns allen geht es bis zu einem gewissen Grad so, dass wir uns ablenken lassen und damit den Fokus auf die wirklich wichtigen Dinge verlieren. Kommen wir deswegen nun zur ultimativen Lösung für dieses Problem.

Der tägliche Kontakt mit inaktiven Partnern und wie man ihn gestaltet

Um Deine (neuen und bestehenden) Partner aktiv zu machen, musst Du eigentlich nur eins schaffen. Es muss Dir gelingen, dass der neuen Chance Network-Marketing echte Priorität eingeräumt wird. Denn im Grunde hat man nie ein Zeitproblem, sondern immer nur ein Prioritätenprobelm. Und die Zauberformel dafür ist: Täglicher Kontakt!

Banal, oder? Aber es ist wirklich der einzig funktionierende Mechanismus, der über einen gewissen Zeitraum dafür sorgt, dass inaktive Partner zu starken, eigenständigen, fokussierten und aktiven Partner werden!

Mit täglichem Kontakt ist jedoch NICHT gemeint, dass Du jeden Tag bei Deinen Leuten anrufst und fragst: „Hast du deine Namensliste schon gemacht?” Oder „Mit wie viel Leuten hast du heute schon telefoniert?“ Denn wenn Du das tust, dann geht der neue Partner spätestens nach vierzehn Tagen nicht mehr ans Telefon. Und Du musst wieder von vorn anfangen.

Betrachte Deine inaktive Partner (ob neu oder schon länger dabei) vielmehr als kleine, hilflose Küken, die noch nicht wissen, wie alles funktioniert; die auch Angst vor den ganzen ungewohnten Eindrücken und Herausforderungen haben. Sie brauchen eine starke führende Hand, die den sicheren Weg zeigt!

Das Wichtigste beim täglichen Kontakt ist …

Das Wichtigste beim täglichen Kontakt mit einem Partner ist also, dass Du immer “für ihn da” bist. Dass Du Dich ihm als Partner und Freund zeigst. Und so jeden Tag das Feuer neu in ihm entfachst. Nur dann wird er sich ernsthaft mit seinen Aufgaben auseinanderzusetzen und richtig starten. Zeige ihm immer und immer wieder seine Chancen auf, so dass sich das Bewusstsein seiner großartigen Möglichkeiten regelrecht in seinen Kopf einbrennt. Tag für Tag; immer und immer wieder! Und dazwischen baust Du die Ausbildung ein. Du zeigst ihm die ersten Schritte und führst ihn langsam zu einem erfolgreichen Networkerdasein.

Durch den täglichen Kontakt helfen wir unserem neuen Partner dabei, mehr Informationen zu sammeln und so seine Entscheidung zu festigen. Das Ziel und das Ergebnis ist, dass er dann auch bereit ist, den Weg eines erfolgreichen Networkers zu gehen. (Dieser Weg ist ja nicht immer ein Zuckerschlecken. Und gerade deswegen ist ein wirklicher Freund und Partner – also Du – am Anfang so wichtig!)

Diese Arbeitsweise mit neuen Partnern funktioniert seit vielen, vielen Jahren. Ich kenne persönlich viele Networker, die genau dieser tägliche Kontakt erfolgreich gemacht hat. Und ich bin mir sicher, dass auch Du dadurch 60 bis 80 Prozent effektiver wirst und sich Deine Einarbeitungs- und Startquote verbessert.

Wann hört dieser tägliche Kontakt auf?

Niemals! Ich kenne Networker, die fünf- und sechsstellige Monatseinkommen haben und untereinander schon seit über 20 Jahren das Prinzip des täglichen Kontakts pflegen. Denn auch in dieser Liga treten immer wieder Probleme auf. Und wenn es dem einen einmal nicht so gut geht, kann der andere sofort reagieren und ihn wieder in die richtige Spur bringen. So baut sich eine Gruppe gegenseitig immer wieder auf; und das Motivationslevel wird ständig auf höchstem Niveau gehalten.

Natürlich musst Du nicht für immer und ewig beim täglichen Kontakt bleiben. Nach ca. drei bis vier Monaten, wenn Dein Partner von alleine läuft, kannst Du den Abstand zwischen den Telefonaten auf zwei oder drei Tage ausweiten. Aber wenn es so weit ist, wirst Du so begeistert vom täglichen Kontakt sein, dass Du ihn sowieso aufrechterhalten wirst.

Sich täglich zu hören oder zu sehen, baut zudem extrem schnell eine persönliche Bindung auf. Denn mit wem außer dem besten Freund oder der besten Freundin telefoniert man schon jeden Tag? Vereinbare diesen persönlichen Kontakt deshalb bereits gleich im Startgespräch! Beispielsweise so:

„Weißt du, mir ist es wirklich wichtig, dass wir beide zusammen richtig durchstarten, und ich will mein Möglichstes dafür tun. Deswegen ist es notwendig, dass wir uns in den nächsten Wochen fast jeden Tag hören. Das heißt, ich ruf dich an … und wenn du irgendwas wissen willst, dann hast du in mir immer sofort einen Ansprechpartner.“ So legst Du die Regeln von Anfang an fest.

So knackst Du die drei verschiedenen Typen von inaktiven Partnern

Nicht nur bei den neuen, sondern auch für Deine bereits bestehenden inaktiven Partner gibt es Strategien, wie Du den täglichen Kontakt einführen kannst, um Deine Erfolge zu maximieren. Dabei musst Du berücksichtigen, dass es drei verschiedene Typen „inaktive Partner“ bzw. „Nicht-Starter“ gibt. Im Einzelnen sind das:

  1. Der Totdenker

Fangen wir mit dem schwierigsten Kandidaten an: Der Totdenker ist meist männlich, hochgebildet und hat einen ausgeprägten analytischen Sinn. Er möchte alles bis ins Detail studieren, bevor er startet. Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, die Analyse und Suche nach Fakten seien ihm wichtiger als das eigentliche Geschäft.

So bekommst Du ihn: Einen Totdenker ins aktive Handeln zu bekommen, ist eine echte Aufgabe. Denn oft weiß er in der Theorie mehr über Dein Geschäft als Du selbst. In der Praxis hapert es allerdings ziemlich gewaltig 🙂

Um ihn erfolgreich zu aktivieren, erklärst Du ihm das Prinzip des täglichen Kontakts. Zugleich vereinfachst Du Dein System und die ersten Schritte so weit wie möglich. Lasse Dich nicht von dieser Vorgehensweise abbringen. Bestehe vielmehr darauf, dass alles so gemacht wird, wie Du es ihm sagst. Langfristig wird er es Dir danken, denn ohne eine starke Führung kommt er niemals in die Gänge. Und sein Hinterfragen ist ja nur Ausdruck seiner Zweifel, die ihn selbst lähmen.

  1. Der Aufschieber

Auch der Aufschieber ist ein ganz besonderer, sehr häufig anzutreffender Kandidat im Network-Marketing. Die Sprüche, die er besonders gerne benutzt, sind „das mach ich morgen“ und „da hatte ich keine Zeit“. Er ist ständig im Stress, auch wenn kein objektiver Grund dafür erkennbar ist. Selbst wenn der Aufschieber nur einen Halbtagsjob hat, lässt er es nach außen so erscheinen, als hätte er einen Terminkalender wie der Papst und die Bundeskanzlerin zusammen.

So bekommst Du ihn: Den Aufschieber muss man einfach nur etwas wachrütteln. Mache ihm deutlich, dass er seine Zeit zwar mit x Aktivitäten füllt, dass diese ihn aber nirgendwo hinführen; zumindest nicht zum Erfolg. Zeige ihm im täglichen Kontakt immer wieder die Chancen auf, die sich ihm mit und bei Dir bieten. Und planen mit ihm zusammen seine Woche, damit er sich auch wirklich die notwendige Zeit für ein ernsthaftes Networkgeschäft nimmt.

Der Aufschieber lässt sich dabei leicht ins Handeln bringen, da es ihm normalerweise nicht an Motivation mangelt. Er braucht von Dir einfach nur noch einen täglichen Stups, um die Dinge zu tun, die zu tun sind.

  1. Der Verweigerer

Der Verweigerer hat eigentlich einfach nur Angst. Aber anstatt das einfach offen und ehrlich zu sagen, bringt er Ausreden vor. „Aber ich kann doch meine Bekannten nicht anrufen … Was sollen die denn von mir denken?“ oder „Ja, was mach ich denn, wenn der zu mir sagt: …?“ oder „Nein, das kann ich nicht“ etc.

Was der Verweigerer Dir damit eigentlich sagen möchte, ist: „Ich habe Angst, meine Bekannten anzurufen. Weil ich befürchte, dass sie mich auslachen und ich dann mein Ansehen bei ihnen verliere.“

So bekommst Du ihn: Beim Verweigerer ist das Problem gleichzeitig die Lösung. Denn Du weißt jetzt, dass das vorherrschende Gefühl bei diesem Kandidaten die Angst ist. In Deinen täglichen Gesprächen ist es deshalb wichtig, ihn nach diesen Ängsten zu fragen und dann intensiv darauf einzugehen. Zudem musst Du ihm viele Informationen und Hilfestellungen geben. Sie lassen ihn verstehen, wie genial Dein Geschäftsmodell ist. UND dass er nur Gutes tut, wenn er auch seinen Bekannten von diesen genialen Möglichkeiten des Network-Marketing berichtet. Wenn der Verweigerer alle Unsicherheiten einmal losgeworden ist und Gas gibt, dann ist er ab diesem Moment nicht mehr zu stoppen!

Ganz kurz zusammengefasst, möchte ich Dir also für inaktive Partner eine Sache ans Herz legen:

Täglicher Kontakt bringt mehr Motivation, mehr Umsatz und mehr Geld. Und damit nicht zuletzt auch mehr Spaß und Freu(n)de in Dein Business!

Ich freue mich, von Deinen Erfolgen zu hören!

Dein REKRU-TIER
(www.rekrutier.de)